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Schwingklubs.
DV Zürcher Kant. Schwingerverband, 14. Dez. 2008
Der Präsident des Zürcher Schwingerverbandes Andreas Schlumpf konnte in Knonau rund 200 Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste begrüssen. Schlumpf führte sehr speditiv durch die Tagesgeschäfte, hatte er doch nur eine Änderung im Vorstand anzumelden. Für den zurücktretenden Alfred Steiner wurde Martin Zimmermann vom Schwingklub am Albis gewählt.
Total erkämpften sich die Zürcher Schwinger in dieser Saison 27 Kränze, drei mehr als im Vorjahr. Insgesamt musste der Zürcher Schwingerverband einen Mitgliederrückgang hinnehmen, erfreulicherweise gab es aber eine Zunahme bei den Jung- und Aktivschwingern.
Das Zürcher Kantonal Schwingfest 2009 kommt am 17. evtl. 21. Mai in Knonau zur Austragung. Die Versammlung gab der Bewerbung von Wald für das Zürcher Kantonale 2010 und Schlieren für den Kant. Buebe- und Jungschwingertag 2009 den Zuschlag. Markus Spörri aus Gibswil-Ried wurde mit dem Pressepreis ausgezeichnet. Nach einer schweren Knieverletzung kämpfte er sich in den Sägemehlring zurück und zählt seit Jahren zu den Besten im Zürcher Schwingerverband. Alfred Steiner aus Hauptikon und Alois Boog aus Herznach wurden zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt.
Niklausschwinget, 7. Dezember 2008
Bei der 71. Auflage des traditionellen Niklausschwingets in der Stadthalle in Dietikon bestritten 106 Schwinger aus der Nordostscheiz sowie Gästeschwinger aus der Innerschweiz, der Nordwest- und der Südwestschweiz den Wettkampf. Vor 1000 Zuschauern qualifizierten sich die beiden nachgemeldeten Eidgenössischen Kranzschwinger Daniel Bösch aus Zuzwil und Christoph Bieri aus Untersiggenthal für den Schlussgang. Der abwechslungsreiche Kampf um den Tagessieg endete nach zehn Minuten resultatlos, was Daniel Bösch zum Festsieg reichte. Den Sieg musste er allerdings mit Markus Spörri aus Gibswil-Ried teilen, der mit einer Maximalnote im sechsten Gang aufschloss und Rang 1b belegte. Sowohl Bösch wie auch Spörri konnten sich erstmals als Sieger des Niklausschwingets feiern lassen.
Im vierten Rang klassierten sich der überraschende Thomas Kammermann aus Zürich vom organisierenden SK Glatt- und Limmattal und Daniel Krauer aus Ottikon mit je vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage. Ebenfalls für die Auszeichnung reichte es Urs Meier aus Rifferswil, Ivan Riget aus Goldingen im achten Rang und André Ott aus Wolfhausen im neunten Rang. Um einen Viertelpunkt verpassten Urs Gehring aus Rafz und Andreas Gwerder aus Schönenberg die Auszeichnung.
Kilchberger Schwinget, 7. September 2008
Vor 13'000 Zuschauern gab es mit Christian Stucki und Matthias Sempach ein Berner Duell um den prestigeträchtigen Kilchberger-Sieg. Stucki reichte nach fünf Siegen mit der Maximalnote schlussendlich ein Unentschieden für den Tagessieg.
Gegenüber dem enttäuschenden Abschneiden der NOS-Schwinger, die mit den Mitfavoriten Arnold Forrer und Stefan Fausch als Bestplatzierte ihres Verbandes nur den achten Rang belegten, wäre die Qualifikation für den Ausstich für die Zürcher Schwinger bereits ein Erfolg gewesen. Urs Meier aus Rifferswil und Andreas Gwerder aus Schönenberg, die die beiden Startplätze des für die Organisation des Traditionsanlasses verantwortlichen Schwingklubs Zürich beanspruchten, konnten aber unter den 60 besten Schwingern wie erwartet wenig ausrichten. Für Meier war der Wettkampf nach drei Unentschieden und einer Niederlage nach vier Gängen zu Ende. Auch Gwerder gelang der erhoffte Exploit nicht. Mit drei Minuspartien und einem Unentschieden erreichte er den Ausstich ebenfalls nicht.
Impressionen Kilchberger Schwinget von Fotograf Patrick Frauchiger.
Trainingszusammenzug der NOS-Schwinger

- Hinten vlnr: Michael Bless, Martin Glaus, Ruedi Eugster, Andreas Gwerder, Daniel Bösch, Markus Bilger, Arnold Forrer, Andy Büsser, Stefan Fausch, Toni Rettich, Techn. Leiter Mathias Bleiker. Vorne vlnr: Marcel Kuster, Beni Notz, Adrian Oertig, Urs Meier, Jakob Roth, Edi Philipp, Erwin Büsser, Daniel Bohl, Beat Clopath (Foto: P. Bruhin)
Nach einigen schwingerischen Zusammenzügen trafen sich die NOS-Teilnehmer des Kilchberger Schwingets, mit den beiden Zürcher Vertretern Andreas Gwerder aus Schönenberg und Urs Meier aus Rifferswil, auf der Schwägalp. Anschliessend demonstrierten sie mit einer rund zwei- bis dreistündigen Wanderung auf den 2502 Meter hohen Säntis, dass sie Willens sind, gemeinsam das Projekt Kilchberger Schwinget zu meistern. Ebenfalls zur Teambildung trug die Einkleidung der Schwinger, Betreuer und Funktionäre mit einem modischen Pullover und einem Shirt bei. Den Zusammenzug und die Ausrüstung mit einem einheitlichen Outfit ermöglichte die grosszügige Unterstützung der Säntis Schwebebahnen, des Schweizerischen Milchproduzenten Verbandes, der Eternit AG und der Herstellerfirma H2O.
78. Bachtelschwinget, 30. August 2008
Vor 600 Zuschauern setzte sich im 63 Schwinger umfassenden Teilnehmerfeld der als Topfavorit gestartete Eidgenössische Kranzschwinger Bruno Gisler aus Rumisberg durch. Im Schlussgang besiegte der ehemalige Zürcher Oberländer den Bündner Ursin Battaglia aus Schiers in der dritten Minute mit Kurz und Nachdrücken am Boden.
Einen ausgezeichneten Wettkampf zeigte Raphael Hauser aus Winterthur, der mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage den Ehrenplatz belegte. Das gleiche Notenblatt wie Huber wies auch Daniel Krauer aus Ottikon auf. In der Endabrechnung kam Krauer auf Rang vier. Mit Urs Gehring aus Freienstein im fünften, Roman Auer aus Wetzikon und Markus Spörri aus Gibswil im sechsten, Fabian Kindlimann aus Wald und Paul Korrodi aus Schönenberg im siebten sowie Jürg Halbheer aus Fischenthal im achten Rang erkämpften sich weitere Zürcher Schwinger die Auszeichnung.
Schwägalp-Schwinget, 17. August 2008
Drei Wochen vor dem Kilchberger Schwinget kassierten die favorisierten NOS-Schwinger auf der Schwägalp eine empfindliche Niederlage, denn die Berner Gäste machten den Tagessieg unter sich aus. Thomas Sempach besiegte im Schlussgang vor 7300 Zuschauern Christian Bürki in der vierten Minute mit einer Kurz-Fussstich Kombination. Als erst elfter Schwinger in der Geschichte des Eidgenössischen Schwingerverbandes erkämpfte sich der Churer Toni Rettich den 100. Kranz.
Die zehn Zürcher Teilnehmer zogen sich angesichts der starken Konkurrenz beachtlich aus der Affäre. Urs Meier aus Rifferswil und Andreas Gwerder aus Schönenberg hielten sich bis zum fünften Gang in einer aussichtsreichen Position. Erst im letzten Kampf musste Meier mit einem Unentschieden gegen Hanspeter Pellet und Gwerder mit einer Niederlage gegen Christian Dick die Kranzhoffnungen begraben. Ebenfalls in den Ausstich kamen der Knonauer Remo Boss im 12., Markus Spörri aus Gibswil-Ried im 15. und Daniel Krauer aus Ottikon im 18. Rang. Ein Viertelpunkt fehlte dem für die Südwestschweizer startenden Fabian Kindlimann aus Wald für den Kranz.
Albisschwinget, 1. August 2008
Reto Nötzli aus Pfäffikon gewann den 37. Albisschwinget. Vor 700 Zuschauern bezwang er im Schlussgang Paul Korrodi aus Schönenberg, in der ersten Minute mit Kurz und am Boden überdrücken. Den Ehrenplatz belegte Daniel Krauer aus Ottikon mit vier Siegen und zwei Unentschieden. Hinter Philipp Schuler kam Paul Korrodi auf Rang vier. Roman Nägeli aus Mettmenstetten im fünften Rang, Peter Hauser aus Wädenswil und Yannik Roderer aus Zürich im sechsten Rang sowie Andreas Gwerder aus Schönenberg im siebten Rang rundeten die gute Zürcher Bilanz ab.
Die Mannschaftswertung gewann der Schwingklub March-Höfe, vor dem einheimischen Schwingklub Zürichsee linkes Ufer dem Schwingklub Einsiedeln.
NOS-Jungschwingertag, 26. Juli 2008
Rund 1200 Zuschauer fanden den Weg zum wunderbar gelegenen Schwingplatz oberhalb Flims und gaben dem NOS-Jungschwingertag einen würdigen Rahmen. In der ältesten Kategorie (Jahrgang 1990) siegte Fabian Kindlimann aus Wald überlegen mit sechs Siegen ebenso wie Samir Leuppi aus Hettlingen im Jahrgang 1993.
Insgesamt erkämpfte sich der Zürcher Nachwuchs 6 Auszeichnungen. Im Jahrgang 1991 holte sich Peter Hauser aus Wädenswil im zweiten Rang und im Jahrgang 1992 Jan Klöti aus Oerlingen im sechsten Rang den begehrten Zweig. Im Jahrgang 1994 war Christoph Odermatt aus Sternenberg im dritten sowie Lars Signer aus Bäretswil im elften Rang erfolgreich.
Schaffhauser Kant. Schwingertag, 13. Juli 2008
800 Zuschauer verfolgten bei regnerischem Wetter das Schaffhauser Kantonale in Neuhausen. Für den Schlussgang qualifizierten sich Stefan Fausch aus Seewis und Andy Büsser aus Niederwil. Durch den grossen Punktevorsprung von Fausch wurde ausgeschwungen und Büsser bestritt den Endkampf als Zusatzgang. Schlussendlich reichte Fausch ein Unentschieden für den Tagessieg.
Bester Zürcher Schwinger wurde Urs Meier aus Rifferswil im fünften Schlussrang. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden blieb der starke Turnerschwinger ungeschlagen und erkämpfte sich nach dem Zürcher- und St. Galler Kantonalen bereits seinen dritten Saisonkranz. Die Teilnehmer vom Zürcher Schwingerverband überzeugten mit einer guten Mannschaftsleistung und insgesamt fünf Kranzgewinnen. Hinter Meier platzierten sich Martin Truninger aus Kollbrunn und Markus Spörri aus Gibswil im siebten Rang sowie Daniel Krauer aus Ottikon und Matthias Stahel aus Turbenthal im achten bzw. neunten Rang.
Zürcher Kant. Buebe- u. Jungschwingertag, 5. Juli 2008
Die 66. Auflage des Zürcher Kantonalen Buebe- und Jungschwingertages wurde vom Schwingklub Zürichsee linkes Ufer organisiert und bei idealen Wetterverhältnissen auf dem Hirzel ausgetragen. Eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von 324 Jungschwingern der Jahrgänge 1990 bis 2000 aus den Kantonen Appenzell, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Glarus und Zürich vermochten die rund 500 anwesenden Zuschauer zu begeistern. Je zwei der fünf Kategoriensiege erkämpften sich die St. Galler und Zürcher, ein Kategoriensieg holten sich die Thurgauer Nachwuchsschwinger. Die Kategoriensieger heissen: Fabian Kindlimann, Wald (1990/91), Samir Leuppi, Winterthur (1992/93), Simon Kid, Weesen (1994/95), Patrick Schnyder, Schänis (1996/1997) und Samuel Giger, Ottoberg (1998-2000).
Die Schlussgänge:
Jahrgang 1990/1991: Der Kranzschwinger Fabian Kindlimann aus Wald bezwingt Christian Aerne aus Lanterswil mit einem Kopfgriff zum platten Resultat.
Jahrgang 1992/1993: Samir Leuppi aus Winterthur ist am Boden mit einem Armhebel erfolgreich gegen Michael Steiner aus Bissegg.
Jahrgang 1994/1995: Simon Kid aus Weesen bodigt Lars Signer aus Bäretswil und gewinnt überlegen.
Jahrgang 1996/1997: Patrick Schnyder aus Schänis besiegt Hansueli Bösch aus Herisau nach längerer Kampfdauer mit Überdrücken am Boden.
Jahrgang 1998-2000: Bei den Jüngsten holt sich Samuel Giger aus Ottoberg gegen Andreas Koller aus Busswil den verdienten Sieg.
NOS in Embrach, 22. Juni 2008
Die 113. Auflage des Nordostschweizerischen Schwingertages in Embrach endete mit einer Überraschung. Der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden verlor im Schlussgang gegen seinen stärksten Konkurrenten Stefan Fausch bereits nach etwas mehr als einer Minute mit Knietätsch. Nachdem Abderhalden mit fünf Siegen einen souveränen Eindruck hinterliess, hätte dem Toggenburger ein Unentschieden zum achten NOS-Sieg gereicht. Fausch revanchierte sich aber erfolgreich für die Schlussgangniederlage beim letztjährigen Eidgenössischen und konnte sich zum ersten Mal als Sieger des stark besetzten Teilverbandsfestes feiern lassen. 5600 Zuschauer verfolgten bei hochsommerlichen Temperaturen die Wettkämpfe der 200 angetretenen Schwinger.
Die Bilanz der Zürcher Schwinger fiel positiv aus: Mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage erkämpfte sich Markus Spörri aus Gibswil-Ried im sechsten Rang den Kranz. Dank hohen Noten reichte es mit je drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage auch für Andreas Gwerder aus Schönenberg im achten und Reto Fritschi aus Rorbas im neunten Schlussrang für das begehrte Eichenlaub. Pech hatten Jürg Halbheer aus Fischenthal und Urs Meier aus Rifferswil, die den Kranz um einen Viertelpunkt verpassten.
Buebeschwinget Gossau ZH, 31. Mai 2008
Bei wunderschönem Frühlingswetter fanden sich 71 Buebenschwinger der Jahrgänge 1993 bis 2000 in Gossau ein und kämpften vor rund 300 Zuschauern um Punkte in den vier verschiedenen Kategorien. Im Jahrgang 1998 - 2000 bezwingt Rainer Müller Damian Furrer schon in der ersten Minute. In einem packenden Duell und nach gegenseitigen Chancen bezwingt Hansheiri Dändliker in der Kategorie 1996 - 1997 den Oberländer Lukas Egli. Beim Jahrgang 1995 besiegt Dominik Ott im Schlussgang seinen Klubkollegen Simon Schudel. Samir Leuppi bezwingt bei den ältesten Remo Ackermann und gewinnt damit in seiner Kategorie überlegen.
St. Galler Kant. Schwingfest, 25. Mai 2008
Vor 3600 Zuschauern gewann Jörg Abderhalden zum sechsten Mal das St. Galler Kantonale. Im abwechslungsreichen Schlussgang besiegte er Stefan Fausch nach rund 11 Minuten, in dem Abderhalden einen Kurzversuch von Fausch mit einem Haken konterte. Auf den Ehrenplatz kamen Arnold Forrer und Urban Götte, Daniel Bösch belegte den dritten Rang.
Eine sehr gute Leistung zeigten die Zürcher Schwinger mit fünf Kranzerfolgen. Mit 57.00 Punkten belegten Urs Meier aus Rifferswil und Andreas Gwerder aus Schönenberg den sechsten Schlussrang. Meier blieb mit vier Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen, während Gwerder vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage auf seinem Konto hatte. Auf den letzten Kranzrang kamen Urs Gehring aus Rafz, der im letzten Gang den Eidgenossen Edi Philipp bezwang, Martin Truninger aus Kollbrunn und Markus Spörri aus Gibswil-Ried. 0.25 Punkte bzw. 0.5 Punkte fehlten Lukas Nigg aus Attikon und Jürg Halbheer aus Fischenthal zum Kranz.
Gibelschwinget, 18. Mai 2008
Obwohl ab dem vierten Gang Regen einsetzte, liessen sich die 900 Zuschauer ihre gute Laune beim Gibelschwinget bei Bonstetten nicht nehmen. Die 92 angetretenen Schwinger aus den Kantonen Appenzell, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich zeigten spannenden und angriffigen Schwingsport. Im Schlussgang besiegte Urs Meier aus Rifferswil vom organisierenden Schwingklub am Albis nach 1:19 Minute den Schönenberger Andreas Gwerder mit Kopfgriff platt.
Auf den Ehrenplatz kam Markus Bilger und neben Gwerder belegte Lukas Nigg den dritten Schlussrang. Im vierten Rang klassierten sich Paul Korrodi aus Schönenberg und Stefan Oberholzer aus Hinwil. Auf Rang fünf kamen Roman Nägeli aus Mettmenstetten und Markus Spörri aus Gibswil-Ried. Stefan Schoch aus Kollbrunn, Matthias Stahel aus Turbenthal, Reto Fritschi aus Rorbas und Remo Boss aus Knonau erkämpften sich ebenfalls die Auszeichnung.
Buebeschwinget Bonstetten, 17. Mai 2008
Einen Tag vor dem Gibelschwinget bei Bonstetten, organisierte der Schwingklub am Albis auf dem gleichen Festplatz ein Buebeschwinget. Einige Regenschauer am Nachmittag konnten bei sonst warmer Witterung die gute Stimmung der rund 300 Zuschauer nicht trüben und die angetretenen Buben der Jahrgänge 1993 bis 1999 zeigten angriffige Schwingerarbeit ohne taktische Geplänkel.
Schlussgänge:
Kategorie 1993/94: Der Winterthurer Samir Leuppi gewinnt im Schlussgang mit Lätz gegen Christoph Odermatt aus Sternenberg.
Kategorie 1995/96: Yanick Klausner aus Benzenschwil stellt gegen Roman Schnurrenberger aus Sternenberg, was Yanick zum Sieg reicht. Kategorie 1997-99: Bei den Jüngsten siegt Hansheiri Dändliker aus Feldbach mit einem Armhebel gegen Jan Huber aus Waltenschwil.
Glarner-Bündner Schwingertag, 12. Mai 2008
3300 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der 158 angetretenen Schwinger beim Glarner-Bündner Kantonalen in Näfels. Im Schlussgang besiegte Arnold Forrer aus Stein den Bündner Stefan Fausch aus Seewis nach einer Minute mit Gammen. Den zweiten Rang teilten sich Urban Götte und Jörg Abderhalden, der eine Startniederlage gegen Fausch hinnehmen musste. Im dritten Rang platzierte sich der Glarner Franz Freuler, während Fausch mit der Schlussgangniederlage auf den vierten Rang zurückfiel.
Mit vier Siegen gegen Daniel Rieser, Andi Scheiwiler, Stefan Brügger und Thomas Lipp sowie zwei Niederlagen gegen die beiden Eidgenössischen Kranzschwinger Jörg Abderhalden und Urban Götte erkämpfte sich Andreas Gwerder aus Schönenberg den Kranz und holte damit für den Zürcher Schwingerverband die Kohlen aus dem Feuer. Ebenfalls um den Kranz kämpften Markus Spörri, Jürg Halbheer, Ivan Riget und Roman Auer, aber der nötige Sieg im letzten Gang gelang ihnen nicht.
Thurgauer Kant. Schwingfest, 4. Mai 2008
Beim Thurgauer Kantonal Schwingfest in Sonterswil griff der amtierende Schwingerkönig Jörg Abderhalden vor 2500 Zuschauern erstmals an einem Kranzschwingfest in dieser Saison ins Geschehen ein. Der Ausnahmekönner liess keine Zweifel offen, dass er seine Vormachtstellung auch in diesem Jahr wahrnehmen will. Nach fünf Siegen reichte Abderhalden im Schlussgang gegen seinen Klubkollegen Urban Götte dank dem erarbeiteten Punktevorsprung ein Unentschieden zum überlegenen Festsieg.
Pech hatten die Zürcher Schwinger. Weil für den Kranz eine Punktzahl von 56.75 nötig war, verpassten mit Urs Gehring aus Rafz (4 Siege, 2 Niederlagen), Raphael Hauser aus Winterthur (4 Siege, 2 Niederlagen) und Urs Meier aus Rifferswil (3 Siege, 3 Unentschieden) gleich drei Zürcher das Eichenlaub um einen Viertelpunkt. Einen halben Punkt hinter dem Kranz belegte Andreas Gwerder aus Schönenberg den neunten Rang.
50. Pfannenstielschwinget, 1. Mai 2008
900 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der 77 angetretenen Schwinger beim Pfannenstielschwinget ob Meilen. Für gute Stimmung beim Publikum sorgten nicht nur die Schwinger mit ihrer Arbeit im Sägemehl, sondern auch die Ländlerkapelle Carlo Brunner und das Jodlerchörli Stäfa. Im Schlussgang gewann Andy Büsser aus Niederwil gegen Andreas Gwerder aus Schönenberg in der fünften Minute mit Hochschwung. Büsser qualifizierte sich mit fünf Siegen sowie Gwerder mit vier Siegen und einer Niederlage für den Schlussgang. Den Ehrenplatz belegte Beni Notz aus Güttingen.
Büssers Sieg war mehr als verdient, wurde doch fünf der sechs gewonnenen Gänge mit der Note zehn belohnt, aber auch Gwerder buchte für seine vier Siege lauter Maxinalnoten. Gwerder teilte den dritten Rang mit Beat Clopath aus Bonaduz, Daniel Bohl aus Stein und Florian Hasler aus Schübelbach. Für den Zürcher Verband holten Raphael Hauser aus Winterthur, Jürg Halbheer aus Fischental und Andre Ott aus Wolfhausen im fünften Rang sowie Michael Buchmann aus Feldbach und Daniel Krauer aus Ottikon im siebten Rang ebenfalls die Auszeichnung.
98. Zürcher Kantonal Schwingfest, 27. April 2008
Mit idealen Wetterbedingungen und attraktiv geführten Zweikämpfen wurde das Zürcher Kantonal Schwingfest in Volketswil zu einem gelungenen Anlass. Die Arbeit des Organisationskomitees, unter der Leitung von Gemeindepräsident Bruno Walliser, wurde mit spannenden Zweikämpfen der 179 angetretene Schwingern aus den Kantonen Appenzell, St. Gallen, Thurgau und Zürich sowie dem Gastklub Baden-Brugg sowie gut 3200 Zuschauern belohnt.
Nach fünf Gängen lagen mit Bruno Gisler, Arnold Forrer und Toni Rettich drei Schwinger mit 48.50 Punkten an der Spitze. Das Einteilungskampfgericht entschied sich für den Schlussgang Gisler gegen Rettich. In der achten Minute gewann Gisler mit einer Kurz/Kreuzgriff Kombination und konnte sich damit zum ersten Mal als Sieger des Zürcher Kantonalen feiern lassen. Da Forrer seinen letzten Gang ebenfalls mit der Maximalnote gegen Markus Bilger gewann, kam er auf die gleiche Punktzahl wie Gisler und belegte damit Rang 1b.
Neben Gisler, der für die Zürcher Oberländer startete, und Rettich, der für die Stadtzürcher ins Sägemehl stieg, belegte Urs Meier aus Rifferswil mit vier Siegen und zwei Unentschieden den vierten Rang. Urs Gehring aus Rafz und der für den organisierenden SK Glatt- und Limmattal kämpfende Markus Bilger aus Untervaz kamen mit 57.00 Punkten auf Rang fünf. Weiter erkämpften sich Jürg Halbheer aus Steg, Martin Truninger aus Kollbrunn, Reto Fritschi aus Rorbas, Andreas Gwerder aus Schönenberg, Lukas Nigg aus Attikon, Stefan Oberholzer aus Hinwil sowie die beiden Neukranzer Simon und Remo Boss aus Knonau das Eichenlaub.
Eschenberg-Schwinget, 13. April 2008
Der Saisonstart der Zürcher Schwinger beim Eschenberg-Schwinget bei Winterthur war in allen Belangen ein Erfolg. Die angriffige Schwingweise der 77 Akteure aus den Kantonen Schaffhausen, Thurgau, Appenzell und den acht Schwingklubs des Kantons Zürich vermochte die 900 Zuschauer zu begeistern. Zur guten Stimmung trug aber auch das schöne Wetter bei, das sich mit viel Sonnenschein endlich wieder von einer besseren Seite zeigte. Krönender Abschluss des Eschenberg-Schwingets war der hochstehende Schlussgang zwischen dem Glatt- und Limmattaler Jodok Huber und dem Zürcher Oberländer Daniel Krauer. Huber diktierte den Kampf von Beginn weg, doch Krauer blockte die Angriffe erfolgreich und blieb seinerseits mit Kontern brandgefährlich. In der zehnten Minute, kurz vor Ablauf der Kampfzeit, fing Huber ein Übersprungangriff seines Gegners ab und überdrehte am Boden zum gültigen Resultat. Damit feierte der Bergdietiker seinen ersten Schwingfestsieg in seiner Karriere.
Hinter Huber kam Andreas Gwerder aus Schönenberg mit vier Siegen und zwei Unentschieden auf den Ehrenplatz. Im dritten Rang platzierten sich Daniel Krauer aus Ottikon, Remo Boss aus Knonau, der Appenzeller Andreas Fässler und Urs Meier aus Rifferswil. Weitere Spitzenplätze belegten die Zürcher Schwinger mit Lukas Nigg aus Attikon und Matthias Stahel aus Turbenthal im vierten Rang, Lukas Nägeli aus Zürich und Markus Stucki aus Wetzikon im fünften Rang, Paul Korrodi aus Schönenberg im sechsten Rang sowie Markus Spörri aus Gibswil-Ried und Pascal Schoch aus Theilingen. Insgesamt holten sich 18 Zürcher die Auszeichnung.
Buebeschwinget Eschenberg, 12. April 2008
Einen Tag vor den Aktiven stiegen auf dem Eschenberg auch die Jungschwinger der Jahrgänge 1993 bis 2000 in Sägemehl. In der Kategorie Jahrgang 1998 bis 2000 holten sich Timo Anneter, Christian Lanter, Gian Loser und Damian Furrer eine Auszeichnung. Im Jahrgang 1997 gewann Hansheiri Dändliker mit dem Maximum von 60 Punkten. Weitere Auszeichnungen erkämpften sich Beat Reichmuth, Roger Schnurrenberger, Lukas Egli, Luca Pallaoro, Damian D'Inca, Lucien Weibel, Adrian Honegger und Jonas Schneebeli.
Im Jahrgang 1996 siegte Mirco Jucker vor Urs Keusch, Mathias Furrer und Dario Ludwig. Im Jahrgang 1995 reichte es für die Zürcher für Rang zwei mit Shane Dändliker. Weiter Auszeichnungen gab es für Roman Schnurrenberger, Nicola Camenzind, Karim Leuppi, Florian Sijacic und Cyrill Schenk.
Im Jahrgang 1994 gab es einen weiteren Kategoriensieg durch Christoph Odermatt. Philipp Nüssli, Lars Signer, Matthias Britos, Marco Nägeli und Andreas Lanter holten sich die Auszeichnung. Bei den Ältesten im Jahrgang 1993 gab es für Samir Leuppi wieder einen Sieg. Remo Ackermann, Ruven Baier und Matthias Bräm belegten die weiteren Plätze.
NOS-Delegiertenversammlung, 20. Januar 2008
Der Präsident des Nordostschweizerischen Schwingerverbandes Armin Meier konnte in Bonstetten über 320 Delegierte und Gäste zur jährlichen Versammlung begrüssen. Meier führte gewohnt souverän durch die Tagesgeschäfte. Unter den zahlreichen Traktanden standen in diesem Jahr die Wahlen im Mittelpunkt. Für die zurücktretenden Armin Meier und Hansueli Langenegger wurden die beiden ehemaligen Spitzenschwinger Markus Thomi vom Schaffhauser- und Hanspeter Rufer vom Zürcher Schwingerverband in den NOS-Vorstand gewählt.
Als Nachfolger für das Präsidentenamt standen mit Mario John aus Chur und Niklaus Hörler aus Appenzell zwei Kandidaten zur Auswahl. Mit einer klaren Mehrheit von 259 der 313 Stimmen wurde Mario John überraschend deutlich zum neuen NOS-Präsidenten gewählt. Leider musste Armin Meier in seinem letzten Jahresbericht einen weiteren Rückgang der Mitgliederzahlen von insgesamt 167 auf 18’123 Mitgliederer bekannt geben. Meier konnte aber auch über viel Positives berichten, so zum Beispiel das bestens organisierte Eidgenössische Schwingfest in Aarau. Ebenfalls strich der Rifferswiler die Wahl von Jörg Abderhalden zum Schweizer des Jahres besonders hervor.
Über den Stand der Vorbereitungsarbeiten des NOS-Schwingertages am 22. Juni in Embrach, orientierte OK-Präsident Hansruedi Kappeler. Ein besonderer Höhepunkt der Delegiertenversammlung brachte die verdiente Ernennung von Armin Meier zum NOS-Ehrenmitglied. Der scheidende Präsident kann auf eine jahrelange Vorstandstätigkeit auf Stufe Klub, Zürcher Kantonalverband und NOS-Verband zurückblicken. Nun verabschiedete sich Meier vom NOS-Vorstand, dem er seit 1994 angehörte und zuletzt sechs Jahre das Präsidium führte.
Berchtoldschwinget, 2. Januar 2008
Rund 1500 Zuschauer verfolgten bei der 111. Auflage des Berchtoldschwingets in der Zürcher Saalsporthalle die Wettkämpfe der 107 angetretenen Schwinger aus der Nordost- und Nordwestschweiz, der Innerschweiz sowie der Südwestschweiz. Mit je vier Siegen und einem Unentschieden qualifizierten sich Martin Grab aus Rothenthurm und der überraschend starke Stefan Gisler aus Altdorf für den Schlussgang. Im Kampf um den Tagessieg setzte sich der meistgenannte Favorit Martin Grab gegen Stefan Gisler in der sechsten Minute mit Wyberhaken durch.
Die starken Gästeschwinger aus der Innerschweiz dominierten das Geschehen im Sägemehl von A bis Z. Hinter Grab belegten nämlich seine Verbandskollegen Christian Schuler, Roman Emmenegger, Stefan Gisler, Benno Studer und Andi Imhof die weiteren Plätze. Nur der Eidgenosse Bruno Gisler im vierten und Martin Glaus im fünften Rang konnten einigermassen mithalten. Für das beste Ergebnis für den Zürcher Schwingerverband sorgte der Rifferswiler Urs Meier. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage belegte er den guten sechsten Schlussrang. Starke Leistungen zeigten auch Reto Fritschi aus Rorbas und Jodok Huber aus Bergdietikon im siebten und Lukas Nigg aus Attikon im achten Rang mit je vier Siegen und zwei Niederlagen. Ebenfalls für die Auszeichnung reichte es für Remo Boss aus Knonau sowie Paul Korrodi und Andreas Gwerder aus Schönenberg.

















